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Die Kläranlage Nohra

Diese Anlage ist ein Gemeinschaftsobjekt der öffentlich-rechtlichen Gemeinschaft Nohra, Ulla, Isseroda sowie Obergrunstedt und ein Meilenstein in Sachen Umweltschutz.

Die Kosten der 1. Ausbaustufe belaufen sich auf 21.624.223,- DM. Allein die Herstellung der Baustellenzufahrt betrug 288.956,- DM. Von 9 Bietergemeinschaften erhielt die Firma Hochtief Weimar den Zuschlag.

Die Kläranlage ist Voraussetzung für die Erschließung des Gewerbsparks UNO. Auch die umliegenden Gemeinden werden angeschlossen.

Die Anlage mit einer Größenordnung von 50.000 Einwohnergleichwerten kann pro Tag 12.000 m³ Abwasser mit vollbiologischer Hochleistungstechnik reinigen.

Die Gesamtinvestitionen belaufen sich auf ca. 55 Mio. DM, die größtenteils aus Mitteln von Bund, Land, Kreis und EG getragen werden.

Die 1. Ausbaustufe muss im 1. Quartal 1993 in Betrieb gehen, um die rechtzeitige Produktionsaufnahme des Schlachthofes Nohra zu sichern.

Der bedarfsgerechte Ausbau der Kläranlage und die Vollständigkeit des Transportsammlersystems soll bis 1994 fertiggestellt und in Betrieb genommen werden.

Am 03.06.1993 um 14.00 Uhr erfolgt die symbolische Inbetriebnahme der im Beisein von Umweltminister Siekmann und Landrat Peeß. Sie ist nach nur 12 Monaten Bauzeit die erste Anlage im Landkreis Weimar.

Insgesammt wurden 48 Mio. DM investiert, davon wurde der Bau mit 27 Mio. DM vom Land gefördert.

Die Anlage soll in Zukunft noch um weitere Bauabschnitte erweitert werden, damit die volle Anschlußlast von 50.000 Einwohnergleichwerten sicher verarbeitet werden kann.


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