Elisabeth Moulias-Sturm

1930
Elisabeth Moulias-Sturm, genannt Lia, wird am 12. Juni 1930 als drittes Kind des Pfarrers Paul Sturm (1891-1964) und der Gärtnerin Gertrud Sturm, geb. Lange, (1899-1999) in Jena geboren.
Sie wächst mit ihren beiden älteren Brüdern Eckhart (geb. 1925) und Wolfgang (geb. 1927) sowie ihrer jüngeren Schwester Beate (geb. 1940) in Ulla/Thüringen auf.

1936
Volksschule in Ulla

1940
Humanistisches Wilhelm-Ernst-Gymnasium Weimar.
Darüber hinaus erhält Elisabeth Privatuntereicht in Französisch.

1945
Erste eigene Inszenierung und schauspielerische Mitwirkung im Theaterhilfschor Weimar.

1946
Sie verlässt das Gymnasium mit dem Abschluss der mittleren Reife.
Auszug aus dem Elternhaus in Ulla und Eintritt in die Fachschule für Kunstgewerbe in Erfurt.

1951
Elisabeth wohnt wieder bei ihren Eltern, die nach Jena umgezogen sind.
Sie legt als Ersatz für das Abitur eine so genannte Begabtenprüfung ab und absolviert an der
Volkshochschule Kurse in Schreibmaschineschreiben und Stenografie.

1952/53
Als Stenotypistin arbeit sie am Museum für Naturkunde der Humboldt-Universität in Berlin.
Im April 1953 verlässt sie nach ihren Brüdern Eckart und Wolfgang die DDR.

1954
Im Kinderfunk des NDWR Hamburg wird "Die Wiesenbewohner - eine Geschichte für Alt und
Jung" ausgestrahlt.

1955
Elisabeth besucht in Tübingen Germanistikvorlesungen und nimmt Sprechunterricht. Ihr
Studium finanziert sie sich durch eine Tätigkeit als Volkshochschullehrerin für
Kunstgewerbe in Ulm.

1958
In Köln hört Elisabeth Sturm Vorlesungen im Fach Theaterwissenschaften. Nebenbei arbeitet
sie in unterschiedlichen Firmen als Stenotypistin und als Werk-Lehrerin an der
Volkshochschule.

1960
Wechsel an die Universität Kiel, wo sie ihren späteren Mann Georges Moulias kennen lernt.

1961
Bis zum Juni ist Elisabeth im Schroedel Verlag in Hannover beschäftigt. Im September
heiratet sie in Paris den französischen Diplomaten Georges Moulias und geht Ende
des Jahres mit ihrem Mann, der Mitglied der französischen UN-Delegation ist, nach
New York.

1964
Elisabeth und Georges Moulias-Sturm lassen sich in Paris nieder, wo Georges die
Position des Generalsekretärs der Westeuropäischen Union einnimmt.

2001
Im Dezember stirbt ihr Mann Georges, mit dem sie 40 Jahre verheiratet war.

2002
Elisabeth Moulias-Sturm stirbt am 28. März in Paris an einem Schlaganfall.
Sie wird in der Familiengruft auf dem Friedhof von Montparnasse beigesetzt.